Geschichte der Neurowissenschaften


Die Hirnforschung entwickelt sich seit Jahrzehnten immerzu und mit der Zeit ist die Anzahl neuer Studien und Entdeckungen sehr schnell angestiegen. In den vergangenen zehn Jahren wurden mehr Forschungsstudien durchgeführt als in den fünfzig Jahren zuvor, was hauptsächlich an der fantastischen Fähigkeit der bildgebenden Verfahren liegt.

Hier eine kurze Übersicht der Geschichte der Neurowissenschaften:


1880-1940 Der Anfang der Gedächtnisforschung

  • 1885: Entdeckung, dass es natürlich ist, Sachen zu vergessen
  • 1890: Existenz des Kurzzeitarbeitsgedächtnis
  • 1894: Erinnerungen werden gebildet, indem Verbindungen zwischen bestehenden Nervenzellen gestärkt werden
  • 1907: Die Alzheimerkrankheit wird klar verstanden und benannt
  • 1932: Erinnerungen, die wieder ins Gedächtnis zurückgerufen werden, sind keine Kopie des Originalereignisses, sondern eine Rekonstruktion anhand von ausschlaggebenden Details
  • 1934: Elektrostimulation löst einen Fluss von Erinnerungen aus

1950-1990 Weitere wissenschaftliche Erkenntnisse

  • 26 000 wissenschaftliche Artikel innerhalb von 50 Jahren
  • 1950: Erinnerungen werden nicht nur an einem einzigen Teil im Gehirn gelagert
  • 1956: Das Kurzzeitgedächtnis kann ungefähr 7 Informationen auf einmal aufnehmen
  • 1957: Der Hippocampus ist ausschlaggebend, um neue Erinnerungen zu bilden
  • 1986: Folsäure, ein positives Lebensgefühl und eine komplexe Benutzung der Sprache können vor einer Demenz schützen

2000 Mehr Informationen durch bildgebende Verfahren

  • 26 000 wissenschaftliche Artikel innerhalb von 8 Jahren
  • 2002: Die ACTIVE Studie zeigt, dass Gedächtnistraining die Gehirnfunktionen verbessert
  • 2004: Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan stirbt nach einem zehnjährigen Kampf gegen die Alzheimerkrankheit
  • 2005: Emotionaler Stress in der Kindheit kann im Erwachsenenalter die Gedächtnisfähigkeiten beeinträchtigen
  • 2006: Wenn eine einzige kurze Erinnerung verarbeitet wird werden mindestens 3 Teile des Gehirns im Prozess mit einbezogen
  • 2007: Die IMPACT Studie zeigt, dass Gehirntraining bei älteren Erwachsenen die Gedächtnisfähigkeiten verbessern können
  • 2008: Bei Menschen mittleren Alters mit überschüssigem Bauchfett besteht ein höheres Demenzrisiko

2000 HAPPYneuron beteiligt sich im Bereich der Kognitionsforschung

  • 2006: GEDÄCHTNISSTIMULATION. WELCHER WISSENSCHAFTLICHER NUTZEN? WELCHE ÜBUNGEN?
  • 2007: Kognitives Online-Training verbessert die kognitive Leistung
  • 2007: Erhebliche Verbesserung der Hirnleistung
  • 2008: Kognitives Training verbessert das Fahrverhalten

Details zu diesen sowie weiteren Studien finden Sie hier: Neurowissenschaftliche Forschungsarbeiten

US FR JP CZ BR KR
© Copyright 2012 HAPPYneuron ist eine eingetragene Marke von Scientific Brain Training (SBT).