HAPPYneuron: Wissenschaftliches und effektives Gehirntraining
Eine Anleitung

Als Sie sich bei HAPPYneuron angemeldet haben, wurde Ihnen ein Benutzername zugeteilt. Anhand diesem kann unser System den Verlauf Ihres Trainings mitverfolgen, Sie beraten, und Ihnen helfen, Fortschritte zu machen. Darüber hinaus garantiert er den Schutz Ihrer persönlichen Daten. Sind Sie einmal eingeloggt, können Sie direkt mit den Übungen anfangen. Diese werden Ihnen auf verschiedene Arten angeboten: als vollständige Liste, als Katalog nach kognitiven Bereichen geordnet, oder entsprechend der Auswahl des Coach. Haben Sie erst einmal eine Übung gewählt, stellen Sie Ihren Schwierigkeitsgrad auf einer Skala ein, oder klicken auf "Varianten wählen" wo Sie Ihre Varianten selbst auswählen können. Diese Wahl treffen Sie allein oder mit Hilfe des Coach, auf welchen wir später genauer eingehen werden.

Bei jeder Übung werden allgemein zwei Werte gemessen: Die Genauigkeit und die Geschwindigkeit der Antwort. Ihre Ergebnisse werden dann mit denen von Benutzern der gleichen Altersstufe, des gleichen Geschlechts und des gleichen Bildungsniveaus verglichen. Anhand dieser Vergleiche werden unsere Kommentare zusammengestellt, die zunächst die Genauigkeit der Antworten berücksichtigen, und die dann entsprechend Ihrer Geschwindigkeit beim Ausführen angepasst werden, da Präzision natürlich wichtiger als Geschwindigkeit ist.

Die angefragten Informationen

Warum sollte man das Alter, das Geschlecht und das Bildungsniveau berücksichtigen?
Je nach Geschlecht kann es gewisse Leistungsunterschiede geben: Es ist allgemein bekannt, dass Männer und Frauen unterschiedliche Fähigkeiten haben. Bei äußerst kulturorientierten Übungen kann das Bildungsniveau ein besseres Ergebnis rechtfertigen. Mit fortschreitendem Alter nimmt das Konzentrationsvermögen ab und die Reaktionszeit zu. Man sollte aber nicht vergessen, das es sich um spielerische Übungen handelt, und dass man anhand der Antworten keinesfalls ein Krankheitsbild erkennen könnte.

Leistungsbewertung

Das folgende Schema stellt die Ergebnisverteilung bei einer bestimmten Themengruppe für eine bestimmte Übung dar. Diese Kurve richtet sich nach beiden Seiten des Durchschnitts und bestimmt so die Standardabweichungen, die die Entfernung im Verhältnis zu diesem Durchschnitt hervorheben.

Bei Standardabweichungen, die über +2 hinausgehen, befinden sich die Themen mit einem sehr hohen Niveau an Sachverstand (2,5% der Bevölkerung).

Bei Standardabweichungen unterhalb von -2 (2,5% der Bevölkerung) befinden sich die Themen, die etwas Probleme bereiten, nicht aufgrund einer Krankheit, sondern oft aufgrund von Konzentrationsschwierigkeiten oder Stressreaktionen angesichts einer verwirrenden Übung, die man gerade entdeckt.

Es ist zu beobachten, dass sich 95% der Bevölkerung zwischen -2 und +2 befinden: Alle Leistungen innerhalb dieser beiden Intervalle entsprechen dem, was man logischerweise erwarten könnte.

Kommentare und Vergleiche

Die zu jeder Übung beigefügten Kommentare wurden entsprechend der Position Ihrer Leistung zu diesem Intervall gewählt. Damit Sie sich Ziele bezüglich Ihrem Fortschritt setzen können, geben wir Ihnen in der Rubrik "Vergleiche" Wertebereiche an, die den 25% der besten Ergebnisse der mit Ihnen vergleichbaren Personen entsprechen (anhand der obengenannten Alters-, Geschlechts- und Bildungsniveaukriterien). So sollte es Ihr Ziel sein, sich so oft wie möglich innerhalb diesem Intervall zu befinden.

Um Ihnen zu helfen, und um ein kognitives Profil zu erstellen, werden Ihnen am Ende jeder Übung mehrere Noten auf 100 zugeordnet. Wenn Sie genau die gleiche Leistung erbringen, wie der Durchschnitt der mit Ihnen vergleichbaren Personen, so ist Ihre Note 50. Befindet sich Ihre Leistung bei Standardabweichungen von +2, wird Ihre Note 97 sein, befindet sie sich allerdings bei Standardabweichungen von -2, wird sie 3 sein.

Achtung, die Leistungen sind nicht immer so symmetrisch, wie wir es Ihnen in der vorangehenden Darstellung gezeigt haben. Spielt man z.B. die einfache Variante einer Übung, so kann die eine Hälfte der Bevölkerung einen Genauigkeitswert zwischen 90 und 100% erzielen und die andere Hälfte zwischen 20 und 90%.

Die Erstellung des kognitiven Profils

Bei jeder Übung haben unsere Experten in Neuropsychologie und kognitiver Psychologie alle eingesetzten kognitiven Funktionen nach ihrem Wichtigkeitsgrad für eine erfolgreiche Lösung aufgelistet. Über den 5 großen kognitiven Bereichen hinaus, also Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Sprache, Logik, sowie räumlich-visuelles Wahrnehmungsvermögen, gibt es weitere 25 Unterfunktionen, die so nachgewiesen wurden (z.B.: das semantische Gedächtnis, der visuelle Arbeitsspeicher, unser Rechtschreibwörterbuch, unsere hypothetisch hergeleiteten Gedankengänge oder auch das Vorstellungsvermögen). Ihr kognitives Profil besteht also eigentlich aus 25 Indikatoren, deren Ergebnisse zwischen 0 und 100 variieren und mit welchen ein Mittelwert herausgearbeitet wird, um ein Profil zu erstellen, das Sie sich in der Rubrik "Kognitives Profil" anschauen und dessen Entwicklung Sie so im Verlauf der Zeit beobachten können. Da wir Sie noch nicht kennen, wird Ihr Wert anfangs bei 50 (als durchschnittlichen Wert) angesetzt, was die Tatsache erklärt, dass Sie bereits eine Medaille erhalten, ohne je gespielt zu haben!

Je nach durchgeführten Übungen, entwickeln sich die Indikatoren und Ihr Profil wird präziser. Damit es sich einpendelt und wirklich aufschlussreich ist, werden Sie mehrere Dutzend Übungen machen müssen. Um Ihren Fortschritt besser beurteilen zu können, können Sie jederzeit nachschauen, wie Ihre Leistung sich im Verlauf der letzten Wochen oder Monate entwickelt hat.

Weshalb kann die Leistungskurve des kognitiven Profils sich innerhalb eines Zeitraumes in einem bestimmten Bereich entwickeln (entweder fallen oder steigen), ohne dass man Übungen aus diesem kognitiven Bereich durchführt?

Eine Übung aus einem bestimmten kognitiven Bereich trainiert zuerst den betroffenen kognitiven Bereich, und an zweiter Stelle dann weitere Indikatoren, die einem anderen kognitiven Bereich angehören können. Obwohl die Übung Die Türme von Hanoi also hauptsächlich die Logik und vor allem seine kognitiven Indikatoren, wie z.B. die Strategie und das Planen trainiert, so beansprucht sie auch in geringerem Maß bestimmte Aspekte des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und auch des Räumlich-visuellen Wahrnehmungsvermögen. Wenn Sie die Türme von Hanoi also fehlerlos durchspielen, wird Ihre Leistungskurve der Ausführenden Funktionen natürlich steigen, doch auch leicht die des Räumlich-visuellen Wahrnehmungsvermögen, obwohl Sie noch keinerlei Übungen aus diesen kognitiven Bereichen gemacht haben.

Die Betreuung Ihres Trainings

Jetzt, wo wir wissen, wie Ihr Profil sich nach und nach erstellen wird, können wir uns anschauen, wie Happyneuron Ihnen helfen kann, entweder Fortschritte zu machen oder ein gutes Leistungsniveau beizubehalten. Jedes Mal, wenn Sie auf die Seite "Mein Training" gehen, führt unser Trainer zahlreiche Kalkulationen durch, um zu bestimmen, welche Übungen am relevantesten sind, um Ihnen beim Training mit Rücksicht auf die Ihnen verfügbare Zeit zu helfen. Diese Kalkulationen berücksichtigen vor allem 3 Kriterien:

  • Welche Übungen trainieren am meisten Ihre Schwächen,
  • welche haben Sie kürzlich am wenigsten durchgespielt, und dies, um die Vielfalt zu gewähren, ohne welche das Training monoton wäre,
  • welche trainieren die am wenigsten stimulierten kognitiven Funktionen, um so ein homogenes Training zu gewährleisten.
  • Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, Ihren Coach um spezifischere Trainingseinheiten zu bitten, um diesen oder jenen kognitiven Aspekt zu trainieren. Sobald eine Übung vorbei ist, werden die Empfehlungen aktualisiert.

    Die Rolle der Varianten und des benutzerdefinierten Betreuung

    Die Rolle des Trainers hört nicht bei der Auswahl Ihrer Übungen auf. Entsprechend Ihrem aktuellen Profil und seiner Kenntnisse zu jeder Übung empfiehlt er Ihnen eine bestimmte Variante. Diese wird eher einfach sein, wenn er davon ausgeht, dass die Übung schwierig für Sie sein wird oder eher schwieriger, wenn er weiß, dass Sie gut mit dem beanspruchten Bereich zurechtkommen und Sie nun wirklich auf die Probe gestellt werden müssen…

    Wenn Sie die Varianten wählen, geben kleine Icons bei jeder Übung die Tipps Ihres Trainers an.

    Empfohlene Trainingshäufigkeit

    Um auf effiziente Weise zu trainieren und immer wieder Freude daran zu haben, empfiehlt Ihnen unser Team, zwei bis drei wöchentliche Trainingseinheiten von je 30 bis höchstens 60 min durchzuführen. Wenn Sie unsere Übungen nicht mehr entbehren können, ist es besser, häufigere als längere Einheiten zu machen...

    So, und nun hoffen wir, dass diese Erklärungen all Ihre Fragen beantwortet haben, sowie die Ernsthaftigkeit unseres Ansatzes nachgewiesen haben.

    Sollten Sie nach dem Lesen dieser Erklärungen noch weitere Fragen haben, so stehen wir zu Ihrer Verfügung, um sie zu beantworten. Schreiben Sie uns!

    HAPPYneuron™ ist eine von Scientific Brain Training (SBT) eingetragene Marke.