Wirksamkeit des Trainings


Schauen wir uns den physiologischen Aspekt des Trainings an. Kennen Sie die wichtigsten Eigenschaften der kognitiven Stimulation?

Zunehmend mehr wissenschaftliche Beweise deuten darauf hin, dass wir die Wahrscheinlichkeit, unser ganzes Leben geistig und körperlich fit zu bleiben, erheblich steigern können.
Sport oder Bewegung, eine ausgeglichene Ernährung, soziale Kontakte mit anderen und geistige Stimulation spielen eine wichtige Rolle, um sicher zu stellen, dass unser Gehirn immer scharf und rege bleibt.

Mehrere physiologische Mechanismen helfen uns dabei unser Gehirn fit zu halten:
  • 1. Nervenzellen, die stimuliert werden und somit aktiv sind, bekommen mehr Sauerstoff und Nährstoffe.
  • 2. Je mehr die Nervenzellen stimuliert werden, desto mehr synaptische Verbindungen kommen zustande.
  • 3. Indem man seine grauen Zellen fit hält, erzeugt man neue und entwickelt bzw. bewahrt man die vorhandenen.
  • 4. Auch im Erwachsenenalter bringen Stammzellen neue Nervenzellen hervor.

Mit anderen Worten schützt komplexe mentale Aktivität das Gehirn, indem es kognitive und zerebrale Reserven bildet. Bei diesen Reserven handelt es sich um die neu gebildeten Nervenzellen sowie neue synaptischen Verbindungen, im Gegensatz zu dem was bisher angenommen wurde. Weiterhin stellt diese Reserve auch einen aktiven Prozess der neuronalen Plastizität dar, die die Leistungen einer Person optimiert, indem sie entweder andere Gehirnteile beansprucht oder neue kognitive Strategien anwendet.

So ist unser Gehirn vor den Folgen des Älterwerdens oder neurodegenerativer Krankheiten besser gefasst.

Im Laufe der vergangenen 25 Jahre haben Wissenschaftler und Ärzte an Medizinhochschulen und Universitäten auf der ganzen Welt zahlreiche Studien geführt, um zu verstehen, warum manche Menschen geistig fit bleiben und andere nicht. So gibt es nun sehr viele Forscher, die heutzutage den Bereich "Kognitive Reserve" untersuchen.

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Geistige Stimulation erhält die kognitiven Fähigkeiten

Das "Use it or lose it"-Prinzip (Prinzip des Verfalls bei Nichtnutzung) gilt sowohl für unsere Muskeln als auch für unsere grauen Zellen und die synaptischen Verbindungen. Ebenfalls gilt es in jedem Alter. Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind sich darüber einig: Ein geistig reges Leben steigert die geistige Leistungsfähigkeit. Mit der Rente gibt es aber oft weniger geistige Stimulation. Um Gedächtnisstörungen und altersbedingten kognitiven Verfall zu vermeiden, sollte man seine kognitiven Funktionen einheitlich stimulieren, denn hohe Lebensqualität hängt ebenfalls mit einem geistig fitten Kopf zusammen.

Die Theorie der kognitiven Reserve wird von zahlreichen Studien unterstützt, die ebenfalls die Bedeutung einer guten Gesundheit, um geistig fit zu bleiben betonen. Weiterhin hat man oft gefunden, dass herausfordernde und interaktive Spiele ein wirksames Mittel darstellen, um das Gehirn munter und rege zu halten.

Eine dieser Studien ist die berühmte “Nonnenstudie”, die im Buch "Lieber alt und gesund" erläutert wird. Darin folgten der amerikanische Epidemiologe und Präventivmediziner David Snowdon und seine Kollegen 700 Klosterfrauen über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Aus dieser Studie gingen zwei wichtige Ergebnisse hervor:

  • 1. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Herzkrankheiten wie Schlaganfälle und Herzinfarkte und der Alzheimerkrankheit und andere Demenzerkrankungen;
  • 2. Geistig stimulierende Aktivitäten schützen vor kognitivem Verfall.

Mehrere laufende Studien sind zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Die "Bronx Aging Study", die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, wurde vom Neurologen Joe Verghese durchgeführt wurde, beobachtete 500 Personen über einen Zeitraum von 20 Jahren, um zu sehen, was sie in ihrem Leben wirklich machten und welcher Zusammenhang zwischen diesen Entscheidungen und geistige Gesundheit besteht. Laut Forschungsergebnissen hatten Menschen mit geistig stimulierenden Aktivitäten wie interaktive Spiele und Tanzen vier Mal pro Woche, 65-75% mehr Chancen geistig fit zu bleiben, als Personen, die an solchen Aktivitäten nicht teilnahmen.

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